Veranstaltung am 11.01 Thema: Computerkurs
Wir haben in dieser Veranstaltung einen Beitrag über Computerkurse in Schulen gehört.
Ich sehe dieses Thema sehr kritisch, da ich glaube, dass die meisten Schüler mehr Ahnung von Computern haben als ich. Die Schüler wachsen heutzutage schon mit dem Computer auf und lernen von klein auf damit umzugehen. Klar gibt es in jeder Klasse auch einige Schüler, die vielleicht kein Interesse daran haben und desshalb auch nicht mit einem PC umgehen können, aber gerade für diese Schüler würde sich eine AG anbieten. Eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft, wo sie mit "ahnungslosen" zusammen den Umgang lernen können. Ich kenne selbst den Computerunterrich aus meiner Schulzeit und dort wurde den ahnungslosen sehr schnell klar, dass selbst der Lehrer keinen Plan von dem hat, was er uns erzählt, da viele Jungs aus meiner Klasse schon wesentlich besser mit dem PC umgehen konnten und den Lehrer ständig in den Schatten gestellt haben. Wir lernen nun an der Uni immer wieder, dass Lehrer von dem, was sie vermitteln Ahnung haben müssen. Somit denke ich, dass es keine gute Idee ist einen Computerkurs in der Schule anzubieten, wenn ich mich selbst im Umgang mit Computern nicht sicher fühle.

Zu diesem Thema habe ich noch einen netten Beitrag im Internet gefunden.
Der Computer hält Einzug in die Kindergärten
Doch noch streiten die Experten, ob der frühe Umgang mit Maus und Tastatur überhaupt empfehlenswert ist.
Schon früh an den Rechner?
„Der Kindergarten sollte PC-frei bleiben“, erklärt Prof. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Instituts Niedersachsen, und Prof. Stefan Aufenanger, Medienpädagoge an der Universität Mainz, kontert: „Kinder können schon mit drei Jahren sehr kreativ am PC sein.“
Im Messe-Channel didacta von bildungsklick.de haben beide Experten Stellung bezogen. Dabei plädiert Aufenanger für eine frühzeitige Medienerziehung, denn „Kinder müssen in der Familie, im Kindergarten und in der Schule kompetent gemacht werden. Aber viele Eltern haben selbst Probleme, sich kompetent und angemessen mit der Medienwelt auseinander zu setzen, also bekommen Kindergarten und Schule hier eine ganz zentrale Aufgabe.“
Pfeiffer hingegen erklärt, dass es überhaupt keinen Nachweis für die positive Auswirkung früher Computernutzung gebe: ,Medienkompetenz lernt man im Laufe des Lebens, aber doch nicht im zarten Alter von drei bis sechs Jahren.“
Die kompletten Interviews mit zusätzlichen Informationen und Hinweisen auf das Streitgespräch der beiden Experten im Forum Multimedia auf der didacta 2006 in Hannover auf dem Messe-Channel didacta bildungsklick.de
Link
bildungsklick.de
Hier noch einige Auszüge aus dem Interview (Pro und Contra):
PC im Kindergarten – ist das sinnvoll?
Pfeiffer: Nein. Wenn behauptet wird, dass etwa Lesen lernen und Sprachentwicklung durch Bildschirme gefördert werden, dann kann ich mir nur an den Kopf langen. Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand, dass man Sprache durch ein menschliches Gegenüber lernt, das einem zugewandt ist, das liebevoll nachahmt, das freundlich korrigiert, und nicht durch das Betasten irgendeines Screens, der mit angeblich kindgerechten Bildern verziert ist.
PC im Kindergarten – ist das sinnvoll?
Aufenanger: Ja, denn PCs im Kindergarten sind ein Anreiz für Kinder, sich mit den neuen Medien auseinander zu setzen. Wir haben gerade eine Studie durchgeführt, die zeigt, dass Kinder schon mit drei Jahren sehr konstruktiv und produktiv sein können, wenn der Computer im Kindergarten in ein pädagogisches Projekt eingebunden ist. Sie können auch mit Lernprogrammen und mit Edutainmentprogrammen sehr gut umgehen, sie werden angeregt zur Kommunikation und Kooperation.
Wie sollen Kinder lernen, mit den Medien umzugehen?
Aufenanger: Kinder müssen in der Familie, im Kindergarten und in der Schule kompetent gemacht werden. Aber viele Eltern haben selbst Probleme, sich kompetent und angemessen mit der Medienwelt auseinander zu setzen, also bekommen Kindergarten und Schule hier eine ganz zentrale Aufgabe.
Wie sollen Kinder lernen, mit den Medien umzugehen?
Pfeiffer: Medienkompetenz lernt man im Laufe des Lebens, aber doch nicht im zarten Alter von drei bis sechs Jahren. Es gibt Längsschnittuntersuchungen aus den USA über Kinder, die sehr frühzeitig an Bildschirme herangeführt wurden. Bei diesen Kindern hat die Hyperaktivität um 28 Prozent zugenommen im Vergleich zu der Kontrollgruppe, die mit Bildschirmen vor dem Alter von sechs Jahren überhaupt nichts zu tun hatte.
Ich sehe dieses Thema sehr kritisch, da ich glaube, dass die meisten Schüler mehr Ahnung von Computern haben als ich. Die Schüler wachsen heutzutage schon mit dem Computer auf und lernen von klein auf damit umzugehen. Klar gibt es in jeder Klasse auch einige Schüler, die vielleicht kein Interesse daran haben und desshalb auch nicht mit einem PC umgehen können, aber gerade für diese Schüler würde sich eine AG anbieten. Eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft, wo sie mit "ahnungslosen" zusammen den Umgang lernen können. Ich kenne selbst den Computerunterrich aus meiner Schulzeit und dort wurde den ahnungslosen sehr schnell klar, dass selbst der Lehrer keinen Plan von dem hat, was er uns erzählt, da viele Jungs aus meiner Klasse schon wesentlich besser mit dem PC umgehen konnten und den Lehrer ständig in den Schatten gestellt haben. Wir lernen nun an der Uni immer wieder, dass Lehrer von dem, was sie vermitteln Ahnung haben müssen. Somit denke ich, dass es keine gute Idee ist einen Computerkurs in der Schule anzubieten, wenn ich mich selbst im Umgang mit Computern nicht sicher fühle.

Zu diesem Thema habe ich noch einen netten Beitrag im Internet gefunden.
Der Computer hält Einzug in die Kindergärten
Doch noch streiten die Experten, ob der frühe Umgang mit Maus und Tastatur überhaupt empfehlenswert ist.
Schon früh an den Rechner?
„Der Kindergarten sollte PC-frei bleiben“, erklärt Prof. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Instituts Niedersachsen, und Prof. Stefan Aufenanger, Medienpädagoge an der Universität Mainz, kontert: „Kinder können schon mit drei Jahren sehr kreativ am PC sein.“
Im Messe-Channel didacta von bildungsklick.de haben beide Experten Stellung bezogen. Dabei plädiert Aufenanger für eine frühzeitige Medienerziehung, denn „Kinder müssen in der Familie, im Kindergarten und in der Schule kompetent gemacht werden. Aber viele Eltern haben selbst Probleme, sich kompetent und angemessen mit der Medienwelt auseinander zu setzen, also bekommen Kindergarten und Schule hier eine ganz zentrale Aufgabe.“
Pfeiffer hingegen erklärt, dass es überhaupt keinen Nachweis für die positive Auswirkung früher Computernutzung gebe: ,Medienkompetenz lernt man im Laufe des Lebens, aber doch nicht im zarten Alter von drei bis sechs Jahren.“
Die kompletten Interviews mit zusätzlichen Informationen und Hinweisen auf das Streitgespräch der beiden Experten im Forum Multimedia auf der didacta 2006 in Hannover auf dem Messe-Channel didacta bildungsklick.de
Link
bildungsklick.de
Hier noch einige Auszüge aus dem Interview (Pro und Contra):
PC im Kindergarten – ist das sinnvoll?
Pfeiffer: Nein. Wenn behauptet wird, dass etwa Lesen lernen und Sprachentwicklung durch Bildschirme gefördert werden, dann kann ich mir nur an den Kopf langen. Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand, dass man Sprache durch ein menschliches Gegenüber lernt, das einem zugewandt ist, das liebevoll nachahmt, das freundlich korrigiert, und nicht durch das Betasten irgendeines Screens, der mit angeblich kindgerechten Bildern verziert ist.
PC im Kindergarten – ist das sinnvoll?
Aufenanger: Ja, denn PCs im Kindergarten sind ein Anreiz für Kinder, sich mit den neuen Medien auseinander zu setzen. Wir haben gerade eine Studie durchgeführt, die zeigt, dass Kinder schon mit drei Jahren sehr konstruktiv und produktiv sein können, wenn der Computer im Kindergarten in ein pädagogisches Projekt eingebunden ist. Sie können auch mit Lernprogrammen und mit Edutainmentprogrammen sehr gut umgehen, sie werden angeregt zur Kommunikation und Kooperation.
Wie sollen Kinder lernen, mit den Medien umzugehen?
Aufenanger: Kinder müssen in der Familie, im Kindergarten und in der Schule kompetent gemacht werden. Aber viele Eltern haben selbst Probleme, sich kompetent und angemessen mit der Medienwelt auseinander zu setzen, also bekommen Kindergarten und Schule hier eine ganz zentrale Aufgabe.
Wie sollen Kinder lernen, mit den Medien umzugehen?
Pfeiffer: Medienkompetenz lernt man im Laufe des Lebens, aber doch nicht im zarten Alter von drei bis sechs Jahren. Es gibt Längsschnittuntersuchungen aus den USA über Kinder, die sehr frühzeitig an Bildschirme herangeführt wurden. Bei diesen Kindern hat die Hyperaktivität um 28 Prozent zugenommen im Vergleich zu der Kontrollgruppe, die mit Bildschirmen vor dem Alter von sechs Jahren überhaupt nichts zu tun hatte.
Anna-Nina - 17. Jan, 11:07
