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Kommunikations-und Informationstechnik

1
Feb
2006

Veranstaltung am 1.02.06 Körpersprache

Ich habe hier schonmal ein kleines Wörterbuch der Körpersprache zusammengestellt:

Greek_To_Me

Verhalten - "Übersetzung"

Weit ausgestreckter Arm bei der Begrüßung - Anspannung, Distanz

Stirnrunzeln - Anspannung, Verärgerung

Schultern hochgezogen - Nervosität, Anspannung

Augenbrauen hochgezogen - Arroganz, Aussage des
Gesprächspartners wird nicht akzeptiert

Gerade Sitzhaltung, Beine rechtwinklig, Hände auf den Oberschenkeln - Ruhe, Aufmerksamkeit

Oberkörper zurückgelehnt, Beine übereinander geschlagen - Sicherheit, Wohlbefinden

Oberkörper weit zurückgelehnt, Kopf nach hinten - Desinteresse, Ablehnung

Oberkörper leicht nach vorn gebeugt, Augenkontakt mit Gesprächspartner - Offenheit, Engagement

Oberkörper weit nach vorn gebeugt, Füße unter dem Stuhl, kein Blickkontakt - "Ich will hier raus"

Oberkörper nach vorn gebeugt, Hände am Stuhl - Unsicherheit, Fluchtgedanken

Schultern nach vorn gezogen, Hände und Füße verschränkt, Blick auf den Boden - Resignation

Griff an den Hals oder die Krawatte - Die Luft wird eng, Ihr wunder Punkt wurde getroffen

Arme vor der Brust verschränkt, Stuhlbeine mit den Füßen umklammert - Unsicherheit, Halt suchend, auf Konfrontationskurs

Ausgestreckter Zeigefinger oder Kugelschreiber in Richtung des Gesprächspartners - "Jetzt pass mal auf!" Aggressive Drohgebärde

Breitbeinige Sitzhaltung, Oberkörper zurückgelehnt, Hände in den Hosentaschen - "Ihr könnt mir gar nix!" Desinteresse, Ablehnung

Extrem breitbeinige Sitzhaltung, Hände auf die Oberschenkel gestemmt, Kopf nach vorn gebeugt - "Wollt ihr Ärger oder was?"
Kaum verhüllte Aggression, Unwilligkeit, unfähig zur Selbstkritik

Diese Zeichen der Körpersprache beziehen sich wohl hauptsächlich auf das Verhalten bei einem Bewerbungsgespräch oder fur die Analyse der Schüler.
Wichtig für den Lehrer ist der Bereich der Rhetorik
Es sollten bei einer Rede möglichst Füllwörter wie "Äh" oder "Mmmm" vermieden werden. So etwas gewöhnen sich auch Schüler sehr schnell an (unterbewusst).
Auch ist sinnvoll, die Schüler mit in die Rede einzubeziehen, indem man nicht das Wort "man", sondern "ihr" verwendet. Zudem ist es von Bedeutung, einfache, klare und kurze Sätze zu verwenden, so dass die Schüler dabei nicht einschlafen oder desinteressiert werden.

KoerperspracheLehrer

Dann habe ich noch einen Beitrag über nonverbale Kommunikation im Internet gefunden. Hier ein kleiner Auszug:

Die nonverbale Kommunikation ist vermutlich die älteste Form zwischenmenschlicher Verständigung, lange bevor der Mensch das erste Wort geäussert hat. Auch Kinder verständigen sich nach ihrer Geburt überwiegend nonverbal mit ihrer Umwelt. Menschliches Sozialverhalten ist nicht ohne Berücksichtigung des nonverbalen Systems zu verstehen ist. Allerdings wird die Bedeutung der nichtsprachlichen Verständigung von den meisten Menschen unterschätzt.

Wenn Menschen nicht verbal kommunizieren, spricht der Körper alleine. Er ist niemals stumm und teilt auch dann mit den Signalen der Selbstversunkenheit, der Abschirmung mit, dass uns zur Zeit z.B. Kontakte unerwünscht sind. Der Eindruck, den die Körpersprache macht, ist oft sehr mächtig und Worte haben es schwer, ihn zu dementieren.

Da die Körpersprache auch schwerer bewußt zu beherrschen ist als die verbale, sind die Botschaften der Körpersprache oft "wahrer" bzw. "echter". Und eben weil sie sich dem Willen weitgehend entzieht, und zwar das Aussenden wie der Empfang der Signale gleichermaßen, erscheint sie uns selbstverständlicher, irrationaler, wird sie einfach bewußt weit weniger bemerkt als die Sprache der Wörter. Goffman meinte geradezu, dass die Beherrschung und das Verständnis einer gemeinsamen Körpersprache ein Grund dafür ist, eine Ansammlung von Individuen als Gesellschaft zu bezeichnen.

Um den ganzen Artikel zu lesen, klicke
hier
.




Strichmaennchen2

21
Dez
2005

Veranstaltung am 21.12 Wahrnehmung

Erstmal die allg. Definition von Wahrnehmung:
Wahrnehmung bezeichnet im Allgemeinen den Prozess der bewussten Informationsaufnahme eines Lebewesens über seine Sinne. Auch die aufgenommenen und ausgewerteten Informationen selbst werden gelegentlich Wahrnehmung(en) genannt. Die Fähigkeit zur Sinneswahrnehmung kann bewusst durch die sog. Aufmerksamkeit gesteigert werden.

Dann haben wir in der heutigen Veranstaltung zwischen taktiler Wahrnehmung und optischer Wahrnehmung unterschieden.

Zur taktilen Wahrnehmung:

In der Veranstaltung sind drei Personen vor die Tür gegangen und mussten nacheinander hereinkommen. Herr Sabbert hat ihnen sehr dicke und "steife" Gartenhandschuhe angezogen, um so ihre taktile Wahrnehmung zu stören. Er hat ihnen nacheinander vesrchiedene Gegenstände in die Hand gegeben, die sie auf dem Rücken erstasten mussten. Einige Gegenstande waren eher leicht, andere besonders schwer. Zu den leicheren Gegenständen gehörte zum Beispiel ein Zollstock oder eine Glühbirne. Eher schwerer dagegen war die Feder und die Kamera für Kinder. Besonders schwer für alle, war die Zigarette. Entweder alle Nichtraucher oder wirklich zu schwer aufgrund der dicken Handschuhe.



Zur optischen Wahrnehmung
Es ging in erster Linie um optische Täuschungen.
Hier einige Beispiele:

taeuschung1
Sind sie Linien parallel?


escher-mc-relativity-7400006
Wo ist denn hier oben und unten?


opt4
Was siehst du?...



bild3
...und hier?

Weitere Formen der Wahrnehmung:
Visuelle Wahrnehmung
auch Gesichtssinn oder Sehen. Dient der Wahrnehmung von visuellen Reizen wie z.B. Helligkeit, Farben (siehe auch Farbwahrnehmung), Kontrast, Linien, Form & Gestalt, Bewegung und Räumlichkeit (siehe auch Raumwahrnehmung). Das zuständige Sinnesorgan ist das Auge.

Olfaktorische Wahrnehmung
auch Geruch oder riechen. Dient der Wahrnehmung von Riech- und Duftstoffen. Das zuständige Sinnesorgan ist die Nase, genauer gesagt deren Riechschleimhaut. Geruchswahrnehmungen werden im Gedächtnis stark mit Emotionen assoziiert.

Gustatorische Wahrnehmung
auch Geschmack oder schmecken. Dient der Wahrnehmung von chemischen Qualitäten von Nahrung. Das zuständige Sinnesorgan ist die Zunge mit ihren Geschmacksknospen.

Trigeminale Wahrnehmung
Dient der taktilen Wahrnehmung im Gesicht (beispielsweise des Windes) und unterstützt die olfaktorische und die gustatorische Wahrnehmung. Für diese Sinneswahrnehmung ist der Nerv Trigeminus zuständig, dessen freie Nervenenden in der Gesichtshaut und den Schleimhäuten der Nase, der Mundhöhle und der Augen enden.

(aus www.wikipedia.de)

14
Dez
2005

Veranstaltung am 14.12 Zum Lesen von Texten

In der heutigen Veranstaltung ging es um das Lesen von Texten. Wie muss ein Text gestaltet sein, damit er für andere (besonders auch für Kinder) verständlich ist.
Um das zu erreichen muss man vier Punkte bedenken:

1. Der Text muss einfach sein.
2. Er muss eine gewisse Ordnung vorweisen.
3. Der Text muss kurz und prägnant sein.
4. Er muss anregende Zusätze beinhalten.

Hier ist nun ein Beispiel für einen (hoffentlich) gut verständlichen Text:

Ein kleines einfaches Rezept

Aufgabe:
Beschreiben sie verständlich, wie man Spaghetti kocht.

Dazu dachte ich mir, gebe ich ein nettes Rezept für Spaghetti mit einer leckeren Tomaten-Sahne Sauce


pasta

Zum ersten die Spaghetti:
1. Nimm einen Topf und fülle ihn (nicht zu voll!) mit Wasser. Gebe anschließend eine Prise Salz hinzu.
2. Nun warte, bis das Wasser zu kochen beginnt und breche die Spaghetti einmal in der Mitte durch und gebe sie zu dem kochenden Wasser.
3. Ab und zu mal umrühren nicht vergessen.
4. Nach ca.8 Minuten den Topf vom Herd nehmen und das Wasser abgießen.
5. Einen Esslöffel Butter zu den Nudeln geben und servieren.

Guten Appetit!

Wenn man nun noch eine leckere Soße zu dem Ganzen möchte, braucht man:
- einen Pott Sahne
- Tomatenmark
- Ketchup
- Tiefkühlkräuter
- eine kleine Zwiebel
- Salz und Pfeffer

1. Man gibt die Sahne in einen kleinen Topf.
2. Bis man die gewünschte Farbe erreicht, hat gibt man Tomatenmark und ein bißchen Ketchup hinzu. Mag man es ein wenig tomatiger mehr und mag man es eher sahnig weniger.
3. Nun mit den Gewürzen und den Kräutern abschmecken und die kleingeschnittene Zwiebel hinzugeben.

Lecker Lecker!!

9
Dez
2005

Verstaltung am 7.12 Weblogs der Gruppen

In dieser Veranstaltung haben wir uns die Weblogs der einzelnen Gruppen angeschaut und gehört, wie die verschiedenen Konzepte so aussehen. Durch diese "öffentliche" Überprüfung steigt dit Motivation und auch die Lust an seinem eigenen Weblog zu arbeiten. Wir-die Gruppe der Unikita- hatte dann an diesem Tag noch einen Termin in der Kindertagesstätte mit der Leiterin, aber die hatte sich leider krank gemeldet.

30
Nov
2005

Verstaltung am 30.11

Fragen fragen...

Fragezeichen



Ich habe erstmal zu diesem Thema einen interessanten Link gefunden.
Das Fragen


Hier sind nocheinmal mit genauen Beispielen die verschiedenen Fragevarianten:

geschlossene Frage:
"Ist mein neuer Pollover nicht besonders schön?"
-Mögliche Antwort ist nur "ja" oder "nein".

offene Frage
"Warum hast du dir ein neues Fahrrad gekauft? Wie konntest du das bezahlen?"
-Fragen lassen Raum zum Erzählen-wirken dadurch motivierend

Spiegelungsfrage
"Du hast für dein neues Fahrrad nicht viel bezahlt, warum denn das?"
-Fragen, die aus dem vorher gesagten etwas aufnehmen und nachfragen; der Fragende will etwas vertiefen
-Feedbakfunktion

Rangierfrage
"Mein neues Fahrrad gefällt dir also nicht, aber hast du denn schon mal darüber nachgedacht, dass ein Auto für die Stadt total unsinnig ist."
-Rangierfragen ermöglichen einen Wechsel der Perspektive

Informationsfrage
"Wie teuer wäre denn ein Parkplatz vor deiner Wohnung?"
-der Fragende möchte eine Information erhalten

Einschätzungs- oder Einstellungsfrage
"Was denkst du über das Essen in der Mensa?"
-der Fragende möchte die Einstellung oder Meinung des Befragten erfahren

weiterführende Fragen
-wenn schon Lösungsansätze vorhanden sind, dann können weiterführende Fragen die Realisierbarkeit der vorherigen Antwort überprüfen

Suggestiv Fragen
"Du findest doch auch, dass das Essen in der Mensa besonders Vielfältig ist, oder?"
-der Fragende versucht dem Gesprächspartner seine Meinung aufzuzwingen

Ja-Frage
"Ihr Name ist also Heinrich Petersen? Und sie möchten beim Abschluss der neuen Versicherung eine menge Geld sparen?"
-Fragen die mit "ja" beantwortet werden müssen

Große Fragen der Menschheit:
Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Wer ist größer? (transzendentale Dimension)
Wer bin ich? Wer kann ich werden? (Selbsterkenntnis)
Wie entstand das Universum?
Gab es einen Urknall?
Wie entstand das Leben?
Entstand es von alleine auf der Erde?
Wie entstand die Ursuppe und wie war sie zusammengesetzt?
Kam es von außen auf die Erde?
Wurde es von Gott geschaffen?
Ist die Evolution zielgerichtet?
Wie entstehen Naturgesetze?
Sind die Naturkonstanten wirklich konstant?
Ist unser Wille frei?
Was heißt eigentlich Freiheit?
Woraus besteht Materie?
Woraus besteht elektromagnetische Strahlung?
Ist die Seele unsterblich?

23
Nov
2005

Veranstaltung am 23.11

Was ist der Unterschied zwischen einer Nachricht und der Information?

kleines Beispiel:

Oma hat zwei Enkelkinder: Fritz und Susanne
Beide gehen in die 6. Klasse. Fritz ist ein sehr aufmerksamer und fleißiger Schüler. Ihm sind die Leistungen in der Schule sehr wichtig. Susanne dagegen ist faul und sehr ignorant, was das Bemühen in der Schule betrifft.

Eines schönen Montagabends kommt die Mutter von Fritz zur Oma zu Besuch und erzählt ihr von einer Eins in Mathe.
Am nächsten Tag kommt die Mutter von Susanne zu Besuch und erzählt der Oma von einer Eins in Mathe.
Bei dem zweiten Beispiel ist der Informationsgehalt der Nachricht deutlich höher, da es eine unerwartete Nachricht ist. Die Eins vom Fritz ist ja schon fast Gewohnheit und wird dann beiläufig aufgenommen. Die Eins von der Susanne ist jedoch etwas sehr außergewöhnliches.

So kann man sich merken: Je geringer die Wahrscheinlichkeit für eine Nachricht ist, desto größer ist der Informationsgehalt!!
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